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Höxter holt Gold bei Städte-Europameisterschaft

Verantwortlicher Autor: Klaus Hantel Höxter, 15.11.2024, 15:30 Uhr
Presse-Ressort von: Klaus Hantel Bericht 4690x gelesen
Höxter holt Gold
Höxter holt Gold  Bild: Huxarium Gartenpark Höxter

Höxter [ENA] Die Gartenschau-Stadt von 2023 siegt für Deutschland beim europäischen Stadtentwicklungswettbewerb „Entente Florale“. Großer Erfolg für die NRW-Gartenschau-Stadt von 2023: Höxter hat für Deutschland bei der Städte-Europameisterschaft Gold gewonnen. Es waren sieben Länder vertreten.

Die Medaillen beim Wettbewerb „Entente Florale“ wurden in Ungarn verliehen. „Höxter kann sich jetzt eine der schönsten Städte Europas nennen“, sagt Bürgermeister Daniel Hartmann, der die zehn Kilo schwere Plakette gemeinsam mit Baudezernentin Claudia Koch in Székesfehérvár entgegennahm - etwa 70 Kilometer südlich der Hauptstadt Budapest. „Entente Florale ist also die Champions-League der europäischen Kommunen“, so Claudia Koch.

Es gehe dabei nicht nur um Blumen und Optik, sondern in erster Linie um eine wegweisende Stadtentwicklung. Man könnte den Wettbewerb mit „Unser Dorf hat Zukunft“ vergleichen, jedoch können auch Städte teilnehmen und der Wettbewerb findet nicht auf nationaler, sondern auf europäischer Ebene statt. Höxter war nach der bundesweit erfolgreichsten Gartenschau in 2023 mit mehr als 620.000 Besuchern von deutscher Seite für den Wettbewerb nominiert worden.

„Höxter hat sehr viel zu bieten und hat auf beispielhafte Weise schon viel aus seinem großen Potential gemacht“, lobte Hildegunde Henrich, Jury-Mitglied von Entente Florale Deutschland, bei der Vergabe der Preise in Ungarn. Hinsichtlich von Ökologie und Klimaschutz sei die Fachwerk-Stadt am Fluss mit langer Geschichte gut aufgestellt, sagte die Landschaftsarchitektin. Im Juli hatte sich eine internationale Bewerbungskommission Höxter einen ganzen Tag lang angeschaut und mit vielen lokalen Akteuren gesprochen.

„Bei der Erneuerung der Stadtmitte wurde beispielsweise sehr nachhaltig gedacht und heimische Materialien verwendet“, so Henrich weiter. Einen zusätzlichen Sonderpreis gab es für das starke Engagement der Höxteraner Bürger und des Gartenschau-Fördervereins. Die Jury traft bei ihrem Besuch im Juli auf aktive Vereinsmitglieder am Pavillon der Ortschaften, auf Beetschwestern und -brüder, die in ihrer Freizeit entlang der Uferpromenade Unkraut zupfen, ebenso auf den Handwerker-Trupp, der gerade eine Toilettenanlage am neuen Treffpunkt Weserscholle baut. Auch das Team des konfessionsübergreifenden Schöpfungsgartens stellte sich und sein Veranstaltungsprogramm vor.

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