Dienstag, 04.08.2020 20:10 Uhr

Eine unangenehme Niederlage für Deutschland gegen Spanien

Verantwortlicher Autor: Ulrich Behrens Trondheim (Norwegen), 12.01.2020, 15:55 Uhr
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DHB-Team chancenlos gegen Spanien
DHB-Team chancenlos gegen Spanien  Bild: t-online.de

Trondheim (Norwegen) [ENA] Im 2. Europameisterschaftsspiel erlitt die Deutsche Handballnationalmannschaft gegen Spanien mit 26:33 (11:14)-Toren eine unangenehme “Klatsche”. Das war besonders bitter, nach dem mit sehr viel Euphorie bedachten Auftaktsieg. Nach diesem sehr bitteren Rückschlag...

...muss die Deutsche Auswahl gegen den Außenseiter Lettland im montägigen Spiel unbedingt gewinnen. Denn eine weitere Niederlage sorgt dafür, dass der Medaillentraum nicht umgesetzt werden kann. Dazu erklärte der deutsche Trainer, Christian Prokop: “In diesem Spiel gegen den Außenseiter müssen wir uns unbedingt verbessern.” Mit dem Beginn des Spieles schlichen sich bei den deutschen Spielern enorm viele Fehler ein.

Vor 6500 Zuschauern besonders am Anfang individuelle Fehler

Dadurch war es für die Spanier leicht, die sogenannten einfachen Tore zu werfen. Und im Angriff kam es zu keinen effektiv her- ausgespielten Toren. Zumeist fand der frei stehende deutsche Spieler keine günstige Wurfvariante. Außerdem erreichte die DHB-Auswahl keine Lösung, um die sehr offensiv deckenden spanischen Spieler zu Fehlern zu zwingen. Schon inmitten der 1. Halbzeit lag die deutsche Mannschaft mit 4:10-Toren zurück.

“Spanien war die bessere Mannschaft”

“Spanien war die bessere Mannschaft”, das war der teilweise einheitliche Tenor von Spielern und Trainern. Zwar konnten die Deutschen den Rückstand innerhalb von wenigen Minuten nach 5 erfolgreichen Torwürfen auf 9:10 verkürzen, aber auch durch den hervorragenden spanischen Torwart Gonzalo Perez de Vargas gelang dem DHB-Team keine Wende des Spiels, zumal die beiden deutschen Keeper Andreas Wolff und Johannes Bitter keinen leistungsmäßig guten Tag erwischt hatten. Nach dem Wechsel verzichtete der deutsche Trainer Prokop auf seinen Kapitän Uwe Gensheimer, der bereits im Verlauf des bisherigen Spiels zwei 7-Meter verschossen hatte.

Enttäuschung für die DHB-Auswahl auch in der 2. Halbzeit

Auch nach der Wende glaubten die deutschen Fans und die Spieler an eine spielerische Wende. Doch Spanien sorgte für einen sofortigen Angriffswirbel, und es gelang ihnen schnell, auf 18:13-Toren wegzuziehen. Im weiteren Verlauf des Spieles erreichten die Sieger teilweise eine 10-Treffer-Ausbeute. Das war besonders bitter für Torwart Bitter, der zu folgender Einschätzung kam: “In den Kampfmodus sind wir überhaupt nicht gekommen, es war kein gutes Spiel.”

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